JU Bochum kritisiert Erhöhung der Hundesteuer
Steuer ohne Gegenleistung ist ungerecht!
Die Stadt Bochum muss an allen Ecken und Kanten sparen. Aber meistens trifft es diejenigen, die so oder so schon gebeutelt genug sind. So verabschiedete der Rat der Stadt Bochum im Sommer die Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes - trotz Proteste der CDU-Fraktion! Unternehmen haben es bekanntlich schon schwer in Krisenzeiten – Bochumer Unternehmen unter Rot-Grün sind jedoch besonders belastet.
Genau in diesem Zusammenhang kritisiert er die Erhöhung der Hundesteuer von 120 € auf 144 €: „Es geht nicht einzig um die Erhöhung: Diese halte ich im Zusammenhang für zumutbar, jedoch müssen die Hundebesitzer auch endlich mal eine Gegenleistung bekommen“ verdeutlicht das junge Ratsmitglied seine Kritik und nennt auch gleich Beispiele. Hundewiesen seien entweder zu klein, zu wenig oder gar nicht vorhanden. Hattingen sei mit einer großen Hundewiese an der Ruhr ein gutes Vorbild. „Menschen die keinen Garten haben, die haben schlecht Möglichkeit ihre Hunde richtig zu trainieren“ erklärt Lammert und regt an, dass ein kleiner Park als „Hunde- und Fußgänger wiese“ in Form eines Pilotprojektes komplett eingezäunt werden könnte.
Ebenso kritisiert Lammert, dass es kaum Hundetüten zur Verfügung stehen. „Tretmienen will keiner! Mit Hundetüten würde die Stadt wenigstens eine minimale Gegenleistung bringen“ verdeutlicht Lammert seine Forderung.